Bitte, gerne! Einfach auf das Vorschaubild klicken und schon startet der Download.
Folgen Sie uns auf Facebook:
Die Vespa GTS – das Flaggschiff der Kultmarke – ist aktuell so erfolgreich wie nie zuvor. In Österreich liegt man im Bereich der motorisierten Zweiräder ganz klar auf Rang 1, in Deutschland immerhin auf Rang 2. Und der meistverkaufte Roller ist man da wie dort sowieso.
Entsprechend behutsam geht Konzernmutter Piaggio bei der Modellpflege vor. Ja nichts am Grundlegenden ändern, um niemanden zu verschrecken! Aber im Detail, da gibt’s dann doch jede Menge Feinschliff, der in Summe die Vespa GTS für 2023 noch edler, noch hochwertiger und in einigen Bereichen auch kompetenter macht.
Bevor wir zu unseren ersten Fahreindrücken kommen, noch einmal eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Updates:
• In technischer Hinsicht ist nicht allzu viel zu vermelden. Die beiden Motoren – 125 i-get und 300 hpe – blieben unverändert, genauso wie die Rahmengeometrie. Wichtigste News: Die vordere Einarm-Aufhängung wurde neu konstruiert, eine zusätzliche Strebe sorgt für mehr Stabilität und gleichzeitig auch Komfort. Diese bessere Performance sorgt gemeinsam mit einer überarbeiteten Bremsanlage (neue Brembo-Hauptbremszylinder, neuer Brembo-Bremsattel hinten/Nissin-Bremssattel vorne) für deutlich schnelleres Stehenbleiben. Piaggio spricht von einer Bremsweg-Verkürzung um knapp zehn Prozent.
• In Sachen Ausstattung legt die Vespa GTS ebenfalls kräftig zu. Alle Versionen verfügen nun über ein Keyless-System ... endlich, muss man sagen. Die klassischen Instrumente am Basismodell, der Sport und der Supersport bekamen neue Zifferblätter und ein neues, viel besser ablesbares 3-Zoll-LCD-Fenster. Die SuperTech bleibt bei ihrem 4,3-Zoll-Voll-TFT-Display. Nicht zuletzt betreten dank der neuen Instrumente nun alle GTS das Spielfeld der Connectivity; das Basismodell und die Super allerdings nur gegen Aufpreis. Ebenfalls neu: ein Sattel, der im Bereich des Fahrers schmäler ist (geringere Schrittbogenlänge), aber dem Beifahrer/der Beifahrerin mehr Platz bietet. Noch ein Detail: die GTS 125 wird nun ebenfalls mit einer abschaltbaren Antriebsschlupfregelung (ASR) ausgerüstet.
• Die größten Änderungen finden beim Design statt. Die feinspeichigen Alufelgen orientieren sich an der Primavera, die neuen LED-Blinker/Positionsleuchten sind nun genauso wie die hinteren Blinker innen verschraubt. Die Verkleidung auf der Innenseite des Beinschilds wurde aufgeräumt, die Lenkertasten links und rechts platzierten die Designer auf verchromten Untergründen. Auch die gesamte Lenkerverkleidung wurde neu gestaltet, unter anderem weil der Lenker um knapp drei Zentimeter breiter geworden ist. Die „Krawatte“ auf dem Schild ist dreidimensionaler ausgeformt, der Kotflügel kleiner, die Spiegel sind länglich und die Heckleuchte integriert ein kastenförmiges LED-Licht. Auch die Lenkerverkleidung, die Griffe und das Innere des Scheinwerfers sind neu. Sehr elegant: die bündigen Einfassungen des Beinschilds, die je nach Version unterschiedlich ausfallen: verchromt, schwarz oder silbergrau matt. Sehr gelungen ist auch der Abschluss am Heck mit tiefergesetztem Kennzeichenträger und unter dem Licht weiter gezogener Karosserie. Einige neue Farben gibt’s natürlich auch, insgesamt sind 14 Lackierungen zu haben.
Diese Schilderungen machen klar: Die Änderungen sind vornehmlich ästhtetischer Natur, verfehlen ihre Wirkung aber nicht. Ohne grundsätzzlich an der Silhouette und am Charakter zu rütteln steht die Vespa GTS tatsächlich edler, moderner am Asphalt. Und auch die neuen Ausstattungen will man nicht mehr missen; der Smartkey hat problemlos funktioniert (ist ja auch keine Raketenwissenschaft mehr). Man drückt nur mehr den Drehregler, womit das System aktiviert ist, und dreht den Schalter dann auf die Zündstufe. Ein Druck auf den Startknopf weckt den Motor, ein Druck auf die Entriegelungstaste öffnet die Sitzbank. Der Schlüssel bleibt in Hosen- oder Jackentasche.
Ebenfalls nicht mehr missen will man das weitaus besser ablesbare und deutlich hübschere Kombi-Instrument mit inversem (weiße Zahlen auf schwarzem Untergrund) Digitaldisplay. Einzig die Bedienlogik mit dem neuen Joystick am linken Lenkerende erschließt sich nicht ansatzlos und intuitiv.
Die neuen ergonomischen Modifikationen stellen einen indes keineswegs vor Probleme. Der Sattel ist angenehm ausgeformt, wir könnten uns durchaus vorstellen, auch längere Distanzen damit zurückzulegen. Auch ein Beifahrer/eine Beifahrerin sitzt wohl noch bequemer, allerdings bleibt das Problem der ungünstig platzierten, aufklappbaren Fußraster, die den Mitfahrenden in eine ungünstige, unnatürliche Haltung zwingen. Kaum merklich hingegen die neue Lenkerbreite, was man ruhig als Kompliment auffassen darf: Es passt nun einfach; auch die leicht modifizierte Position der Hebel ist richtig, sie liegen nun in perfektem Winkel.
Letztlich noch ein paar Worte zu den neuen technischen Komponenten: Der Fortschritt, den die neue Aufhängung bringt, ist wirklich hoch einzuschätzen. Das Federbein absorbiert nun Stöße weitaus besser, auf Kopfsteinpflaster bleibt die Front viel ruhiger. Auch bei starken Bremsmanövern oder höherem Speed macht sich die souveränere Front positiv bemerkbar. EIn Plus also für den Komfort und die Sicherheit. Dies führt auch dazu, dass Vespa den Speedlimiter in der 300, der die Höchstgeschwindigkeit bislang auf 120 Stundenkilometer limitiert hat, nun deaktiviert. Der neue Topspeed soll echte 125 betragen, immerhin.
Auch die Bremsen erledigen ihren Job zur vollen Zufriedenheit. Für harte Manöver muss man zwar immer noch beherzt in die beiden Hebel greifen, aber die Dosierbarkeit und die Verzögerungsleistung sind fein, wie die neue Stabilität bei Notbremsungen.
Unterm Strich: Das aktuelle Update der legendären großen Vespa mag auf den ersten Blick marginal wirken – doch die Änderungen sind in wichtigen Bereichen effektiv, bringen Vorteile für die Fahrdynamik, die Sicherheit und den Komfort. Und ganz nebenbei ist die Vespone wieder einmal hochwertiger und hübscher geworden – hübscher als jemals zuvor, finden wir.
Vespa GTS 125: 5.999 Euro Vespa GTS 125 Super: 6099 Euro Vespa GTS 125 Supersport: 6299 Euro Vespa GTS 125 SuperTech: 6499 Euro
Vespa GTS 300: 6999 Euro Vespa GTS 300 Super: 7199 Euro Vespa GTS 300 SuperSport: 7299 Euro Vespa GTS 300 SuperTech: 7499 Euro
Einzylindermotor, OHC, 4V, flüssig gekühlt Hubraum: 278 (125) ccm Bohrung/Hub: 75 x 63 (52 x 58,7) mm Leistung 125: 10,3 kW (14 PS) bei 8750 U/min Leistung 300: 17,5 kW (24 PS) bei 8250 U/min Max. Drehmoment 125: 12 Nm bei 6750 U/min Max. Drehmoment 300: 26 Nm bei 5250 U/min CVT-Automatik
Selbsttragender Stahlrahmen Vorne Einarmschwinge mit Schraubenfeder und Stoßdämpfer Hinten zwei Federbeine mit 4-fach verstellbarer Vorspannung Reifen: 120/70-12 und 130/70-12 Bremsen vorne: 220-mm-Scheibe mit 2-Kolben-Sattel Bremsen hinten: 220-mm-Scheibe mit 1-Kolben-Sattel
Radstand: 1380 (1385) mm Sitzhöhe: 790 mm Tankinhalt: 8,5 (7) l Gewicht fahrfertig, vollgetankt: tbd
WMTC-Verbrauch: 3,3 (2,4) l/100 km CO2: 75 (59) g/km
Die vor zwölf Jahren präsentierte Vespa 946 sieht noch immer aus wie eine exklusive Designstudie aus der Zukunft und kommt jetzt in einer auffälligen Farbvariante im Jahr des Hasen.
Welche Roller haben sich 2022 am besten verkauft, welche Marken waren die erfolgreichsten und was sind die Newcomer und Exoten?
Nach dem TMAX unterzieht Yamaha seine kleineren Sportroller einer Verjüngungskur. Für 2023 erhalten der XMAX 125 und der XMAX 300 sowie deren edle Varianten Tech MAX einen neuen Look, ergänzt um noch feineres Finish und neuen Hightech-Ausstattungen.
Die vor zwölf Jahren präsentierte Vespa 946 sieht noch immer aus wie eine exklusive Designstudie aus der Zukunft und kommt jetzt in einer auffälligen Farbvariante im Jahr des Hasen.
Mit einer Leistung von über 23 PS soll die neue Vespa GTS Super die stärkste Vespa der Geschichte sein, erhältlich in nicht weniger als 14 Farbvarianten.
Das beliebteste motorisierte Zweirad in Österreich erhält für 2023 ein umfassendes Update: die Vespa GTS. Noch wissen wir wenig über die Modifikationen im Detail, stellen daher ein paar Mutmaßungen an ... und verraten euch, wann wir mehr erfahren.
In Kürze kommt die dritte Variante der Vintage-Baureihe von CFMoto: Auf CL-X700 Heritage und CL-X700 Sport folgt die 700CL-X Adventure. Wir konnten das neue Modell schon unter die Lupe nehmen und die erste Runde drehen. Hier unser erster Fahreindruck.
Die ab April 2023 brandneue Suzuki V-Strom 800DE trägt zwar auch das V im Namen, wird aber von einem komplett neuen Reihenzweizylindermotor angetrieben. Das Kürzel DE steht für „Dual Explorer“. Wir haben in Sardinien ausgiebig on- und offroad getestet ob sie dieses Versprechen halten kann.
2002 erblickte erstmals eine V-Strom mit hubraumstarkem 1-Liter-Triebwerk das Licht der Welt, 2023 rollt ab Ende März nun bereits die vierte Generation des Suzuki-Dauerbrenners aus den Händler-Schauräumen – wie vom Vormodell gewohnt erneut in zwei Ausstattungsvarianten: Die V-Strom 1050 wird elektronisch aufgerüstet und fokussiert sich stärker auf Asphalt-Einsatz, die V-Strom 1050DE fühlt sich dagegen auch offroad pudelwohl.
Ehrliche, ernst gemeinte Werbung, die Ihnen und uns hilft. Seien wir ehrlich: so dann und wann versteckt sich darin etwas, das uns aufrichtig interessiert. Versprochen!
Bitte, gerne! Einfach auf das Vorschaubild klicken und schon startet der Download.
Ehrliche, ernst gemeinte Werbung, die Ihnen und uns hilft. Seien wir ehrlich: so dann und wann versteckt sich darin etwas, das uns aufrichtig interessiert. Versprochen!
© 2023 SYNE Marketing & Consulting GmbH www.syne.at • office@syne.at